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Montag, 10.04.2017 10:30 Alter: 4 Jahre
Kategorie: Einzelarbeitsvertragsrecht

EuGH, Urt. v. 14.03.2017 – C-188/15 – Bougnaoui und ADDH, EzA EG-Vertrag 1999 Richtlinie 2000/78 Nr. 43

Diskriminierung wegen der Religion oder der Weltanschauung, islamisches Kopftuch, Entlassung nach Kundenbeschwerde, wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung (RL 2000/78/EG Art. 4 Abs. 1)


Der Gerichtshof hat für Recht erkannt:

 

Art.4 Abs.1 der Richtlinie 2000/78/EG des Rates vom 27.11.2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf ist dahin auszulegen, dass der Wille eines Arbeitgebers, den Wünschen eines Kunden zu entsprechen, die Leistungen dieses Arbeitgebers nicht mehr von einer Arbeitnehmerin ausführen zu lassen, die ein islamischen Kopftuch trägt, nicht als eine wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung im Sinne dieser Bestimmung angesehen werden kann.

 

EuGH, Urt. v. 14.03.2017 – C-188/15 – Bougnaoui und ADDH, EzA EG-Vertrag 1999 Richtlinie 2000/78 Nr. 43


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